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Hermann Jakobs legte 1951 das Abitur in Münster ab. Er studierte die Fächer Geschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Marburg, Göttingen, Stuttgart und Köln. Im Jahr 1956 wurde er in Köln bei Theodor Schieffer mit der Arbeit Die Hirsauer. Ihre Ausbreitung und Rechtsstellung im Zeitalter des Investiturstreites promoviert. In Köln erfolgte 1966 mit dem Thema Der Adel in der Klosterreform von St. Blasien auch seine Habilitation. Jakobs lehrte zunächst in Köln, und seit 1975 war er Professor an der Universität Heidelberg, wo er bis zu seiner Emeritierung zum Ende des Wintersemesters 1994/95 Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften lehrte. Dort war er auch Direktor des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde. Jakobs betreute 13 Dissertationen und zwei Habilitationen.[1] Zu seinen akademischen Schülern zählen u.a. Rolf Hammel-Kiesow, Armin Kohnle, Folker Reichert und Armin Wolf. In der akademischen Selbstverwaltung war Jakobs zweimal (1977/78 und 1989/90) als Dekan der Philosophischen Fakultät tätig.

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