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Der Sohn des Historikers Theodor Schieffer besuchte von 1953 bis 1966 Schulen in Mainz und Bad Godesberg. Das Abitur legte er 1966 am Aloisiuskolleg in Bad Godesberg ab. Er studierte von Sommersemester 1966 bis Sommersemester 1971 Geschichte und Latein an den Universitäten Bonn und Marburg. Nach der ersten Staatsprüfung 1971 in Bonn für das höhere Lehramt wurde er dort 1975 bei Eugen Ewig über Die Entstehung von Domkapiteln in Deutschland promoviert. Von 1971 bis 1975 war er wissenschaftlicher Angestellter im DFG-Projekt „Spätantike Reichskonzilien“ bei Johannes Straub in Bonn. Von 1975 bis 1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monumenta Germaniae Historica (MGH). Von 1976 bis 1979 war Schieffer Lehrbeauftragter für Historische Hilfswissenschaften an der Universität Regensburg. Im Jahr 1979 erfolgte dort seine Habilitation über Die Entstehung des päpstlichen Investiturverbots für den deutschen König. Ab 1980 war er Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn, bevor er 1994 an die Ludwig-Maximilians-Universität in München ging und die Leitung der MGH übernahm.

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